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Die Pulvermühle, die zur Erweiterung der Festungswerke auf den Mühlendamm verlegt worden war, explodierte 1731. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert kam noch eine neue Mühle hinzu. Warum sie “Verderb” genannt wurde, ist nicht überliefert
Diese Mühlen lagen in fünf durch Fleete voneinander getrennten Häusern. Diese einstige Anlage des Mühlendammes mit den durch Fleete voneinander getrennten Wassermühlen ist noch ablesbar.
Von Norden gesehen folgten aufeinander die Malzmühle, die Grütz- oder Neumühle, die Brockmühle, Endemühle, Flutmühle und neben dieser der “Verderb”.
Die beiden heute noch vorhandenen Mühlengebäude sind schlichte Neubauten des 19. Jahrhunderts. Das nördliche der beiden Gebäuden ist 1848 an Stelle der damals abgebrannten Malzmühle erbaut worden, das südliche Gebäude nimmt die Stelle der ehemaligen Brock- und Endmühle ein, die beide 1774 zu einer Mühle vereinigt wurden.
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